Zusatztherapien

Durch unterstützende Maßnahmen wie die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) oder die Ozontherapie wird die Wundheilung verbessert. Keime und Bakterien werden sanft und zugleich effizient abgetötet.

Antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT)

Bei der antimikrobiellen Therapie werden zunächst die Zahnfleischtaschen professionell gereinigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen und die Bakterienzahl zu reduzieren. Im zweiten Schritt wird eine blaue Farblösung (Photosensitizer) in die Zahnfleisch- und Knochentasche appliziert, die auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften an die Bakterienmembran an, so dass die Bakterien angefärbt werden. Durch das Laserlicht kommt es nun zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört.

Die antimikrobielle Therapie ist schmerz- und nebenwirkungsfrei. Es bildet sich schnell wieder eine gesunde Zahnfleischtaschenflora und Entzündungen klingen ab. Bei Berücksichtigung unserer Anleitung zur richtigen Mundhygiene, regelmäßiger professioneller Zahnreinigung und zahnärztlicher Untersuchung ist ein Behandlungserfolg gewährleistet.

Ozontherapie

Durch den Einsatz von medizinischem Ozon-Sauerstoff sind wir in der Lage, sanft und schmerzfrei Viren zu inaktivieren und Bakterien und Pilze lokal abzutöten. Diese Zusatztherapie unterstützt die Heilung von Herpesblasen, Schleimhautwunden, Entzündungen an Implantaten und schmerzhaften Zahnfleischentzündungen durch eine erhöhte Sauerstoffversorgung im Wundgebiet.

Ozon (= Sauerstoff + Energie) wirkt:
  • keimtötend auf Bakterien, Pilze und Viren
  • entzündungshemmend
  • durchblutungsfördernd
  • fördernd für die Zellneubildung
  • schmerz- und nebenwirkungsfrei
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